Zubereitung
- 1.Falls Sie frischen Kürbis für das Püree nutzen, schneiden Sie ihn in kleine Stücke und kochen ihn weich. Haben Sie das Kürbispüree schon fertig, überspringen Sie diesen Schritt einfach. Für die Variante mit geriebenem Kürbis raspeln Sie ihn fein und garen ihn nicht mehr.
- 2.Vermischen Sie in einer Schüssel alle trockenen Zutaten: Mehl, Backpulver, Rohrzucker, gemahlene Walnüsse, Vanille, Zimt, Ingwer und Lebkuchengewürz.
- 3.Lassen Sie den gekochten Kürbis gründlich abtropfen und pürieren Sie ihn zu einem glatten Püree. Achten Sie darauf, dass kein überschüssiges Wasser zurückbleibt. Falls Sie geriebenen Kürbis verwenden, überspringen Sie diesen Schritt einfach.
- 4.Trennen Sie das Eiweiß vom Eigelb.
- 5.Schlagen Sie das Eiweiß zu steifem Schnee.
- 6.Geben Sie das Kürbispüree oder den geriebenen Kürbis, die Eigelbe und die geschmolzene Butter oder ein neutrales Öl zu den trockenen Zutaten. Rühren Sie die Masse nur kurz um, bis sich alle Zutaten gerade so verbunden haben.
- 7.Heben Sie zum Schluss vorsichtig den Eischnee unter den Teig. Den fertigen Teig geben Sie in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform.
- 8.Backen Sie den Gugelhupf im vorgeheizten Ofen bei 170-180 °C etwa 50-60 Minuten lang. Ob er fertig ist, verrät Ihnen die Stäbchenprobe vor dem Herausnehmen. Sie sind sich trotzdem unsicher? Schauen Sie sich unseren Bären-Tipp unten an.
- 9.Lassen Sie den fertigen Gugelhupf etwa 10 Minuten in der Form ruhen. Danach stürzen Sie ihn vorsichtig heraus und lassen ihn ganz abkühlen.
Woran erkennen Sie, dass der Kürbis-Gugelhupf fertig ist?
Der Gugelhupf ist fertig, wenn Sie ein Holzstäbchen in die dickste Stelle stechen und es ohne rohen Teig wieder herausziehen. Prüfen Sie nicht zu nah am Rand der Form, dort backt der Teig schneller als in der Mitte.
Butter oder Öl?
Es kommt vor allem darauf an, welches Ergebnis Sie sich wünschen. Butter verleiht dem Gugelhupf einen intensiveren Geschmack. Ein neutrales Öl sorgt dagegen dafür, dass er seine saftige Konsistenz auch nach dem Abkühlen behält.
Kürbispüree: So bereiten Sie es zu und wählen die richtige Sorte
Kürbispüree gelingt Ihnen am besten aus gebackenem Kürbis, den Sie nach dem Garen einfach pürieren. Anders als beim Kochen im Wasser sparen Sie sich so überschüssige Flüssigkeit. Ihr Püree wird dadurch wunderbar fest und cremig.
Halbieren Sie den Kürbis, entfernen Sie die Kerne und legen Sie ihn mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech. Backen Sie ihn bei 180 °C etwa 45 bis 60 Minuten, bis das Fruchtfleisch weich ist. Löffeln Sie es danach heraus und pürieren Sie es glatt.
GRIZLY TIPP: Das Püree können Sie auch aus gekochtem oder gedünstetem Kürbis zubereiten, lassen Sie ihn in diesem Fall nach dem Garen aber wirklich gut abtropfen.
Ein perfektes Püree sollte schön fest sein und am Löffel halten. Falls es zu flüssig ist, lassen Sie es kurz durch ein feines Sieb abtropfen oder lassen Sie das überschüssige Wasser vorsichtig verkochen. Aus 1 kg Kürbis gewinnen Sie etwa 500-600 g Püree. Den Rest portionieren Sie einfach und frieren ihn für das nächste Backen ein.
Welcher Kürbis eignet sich am besten für einen Gugelhupf?
Zum Backen eignen sich vor allem Hokkaido, Butternuss- oder Muskatkürbis. Hokkaido müssen Sie nicht schälen und er hat ein tief orangefarbenes Fruchtfleisch. Butternusskürbis hat einen milderen Geschmack und Muskatkürbis eine kräftige Farbe des Fruchtfleisches.
Achten Sie bei wasserhaltigeren Sorten auf die Dichte des Pürees. Überschüssiges Wasser kann die Konsistenz des Teigs beeinflussen.
Warum ist Kürbis-Gugelhupf so saftig und was tun, wenn er innen zu feucht bleibt?
Kürbis macht den Teig saftig, gleichzeitig enthält er viel Wasser, das beim Backen zu einer zu feuchten Mitte führen kann. Wichtig sind daher die richtige Konsistenz des Kürbispürees, ausreichend langes Backen und die Kontrolle des Gugelhupfs, bevor Sie ihn aus dem Ofen nehmen.
Wenn der Gugelhupf außen schon fertig, aber innen noch klebrig ist, liegt das meist an einem zu flüssigen Püree oder einer zu hohen Ofentemperatur. Die Oberfläche backt dann schneller, während die Mitte noch Zeit braucht. Backen Sie lieber bei etwa 170-180 °C und machen Sie die Stäbchenprobe an der dicksten Stelle.
Achten Sie auch darauf, wie Sie den Teig verarbeiten. Sobald das Mehl drin ist, rühren Sie nur so lange, bis sich die Zutaten verbunden haben. Lassen Sie den fertigen Gugelhupf vor dem Stürzen etwa 10 Minuten in der Form ruhen.
Welche Gewürze gehören in einen Kürbis-Gugelhupf?
Zu Kürbis passen vor allem Zimt, Ingwer, Vanille und Lebkuchengewürz, die wir auch in unserem Rezept verwenden. Die Gewürze heben den Kürbisgeschmack hervor und verleihen dem Gugelhupf ein typisch herbstliches Aroma. Wenn Sie einen milderen Geschmack bevorzugen, passen Sie die Gewürzmenge einfach nach Belieben an.
Vielleicht entdecken Sie auch die Mischung Pumpkin spice, die vor allem aus amerikanischen Herbst-Rezepten bekannt ist. In Pumpkin spice steckt kein Kürbis. Meistens ist es eine Mischung aus Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelken und Piment.
Haben Sie gerade keine fertige Mischung zur Hand? Als Basis nutzen Sie Zimt mit Ingwer und einer Prise Muskatnuss, oder geben Sie noch etwas Nelken hinzu.
🎃 Haben Sie Lust auf Pumpkin Spice auch in der Tasse? Probieren Sie unser Rezept für Pumpkin Spice Latte oder testen Sie die Kombination mit Matcha im Rezept für Matcha Pumpkin Spice Latte.
Probieren Sie auch weitere Varianten für Ihren Kürbis-Gugelhupf
Das Grundrezept für den Kürbis-Gugelhupf wandeln Sie ganz nach Ihrem Geschmack ab, zum Beispiel mit Quark, Joghurt, weiteren Nüssen oder auch Kakao.
Kürbis-Gugelhupf mit Quark
Mögen Sie Kürbis-Gugelhupf mit Quark? In den Teig können Sie etwa 250 g Speisequark geben und gleichzeitig etwas Fett einsparen.
Die Quark-Variante wird dadurch etwas kompakter und braucht vielleicht ein paar Minuten länger im Ofen. Machen Sie deshalb vor dem Herausnehmen die Stäbchenprobe.
Kürbis-Gugelhupf mit Joghurt
Einen Teil der Butter oder des Öls können Sie durch Naturjoghurt oder Skyr ersetzen. Geben Sie ihn schrittweise hinzu und achten Sie auf die Konsistenz des Teigs. Auch die Festigkeit des Kürbispürees spielt eine Rolle. Der Teig sollte dickflüssig bleiben, sich aber trotzdem leicht in der Form verteilen lassen.
Kürbis-Gugelhupf mit Nüssen
Für das Grundrezept verwenden Sie 100 g gemahlene Walnüsse, Sie können aber genauso gut zu Pekannüssen greifen oder beide Sorten kombinieren.
Die Nüsse können Sie vorab kurz ohne Fett in der Pfanne anrösten, abkühlen lassen und erst danach mahlen oder hacken.
Leichtere Variante des Kürbis-Gugelhupfs
Einen Teil des Rohrzuckers können Sie durch Erythrit ersetzen und statt Butter ein neutrales Öl verwenden.
Die Menge des Süßungsmittels passen Sie an dessen Süßkraft an. Bei größeren Rezeptänderungen prüfen Sie zwischendurch die Konsistenz des Teigs.
Wie Sie den Kürbis-Gugelhupf lagern und was Sie mit dem Rest vom Kürbis machen
Den Kürbis-Gugelhupf bewahren Sie abgedeckt oder in einem verschließbaren Behälter auf, damit er nicht austrocknet. Bei Zimmertemperatur verbrauchen Sie ihn am besten innerhalb von 3 bis 4 Tagen. Falls Sie ihn länger aufbewahren möchten, können Sie ihn in den Kühlschrank stellen. Bedenken Sie jedoch, dass die Kälte seine Konsistenz beeinflussen kann.
Sie können den Gugelhupf auch einfrieren. Schneiden Sie ihn vorab in Portionen, verpacken Sie diese gut und nehmen Sie immer nur so viel heraus, wie nötig. Damit die Qualität erhalten bleibt, sollten Sie ihn innerhalb von etwa 2 bis 4 Monaten verbrauchen.
Haben Sie bei der Zubereitung Kürbispüree übrig? Teilen Sie es in kleine Portionen auf und frieren Sie es für das nächste Backen, für Suppen oder Saucen ein. Prüfen Sie nach dem Auftauen die Konsistenz und gießen Sie überschüssiges Wasser einfach ab.
Werfen Sie auch die Kürbiskerne nicht weg. Befreien Sie sie von Fruchtfleischresten, spülen Sie sie ab und lassen Sie sie gründlich trocknen. Danach können Sie sie nach Belieben würzen und im Ofen rösten. Möchten Sie die Kerne direkt in den Teig geben oder einen Gugelhupf verzieren? Dann sind bereits geschälte Kürbiskerne die einfachere Wahl.
Pumpkin Spice mal anders 🎃
Herbstliche Gewürze gehören nicht nur in den Gugelhupf. GRIZLY Cashews in Karamell Pumpkin Spice vereinen knackige Cashews, Karamell und eine Kürbismischung mit duftenden Gewürzen.
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FAQ: Die häufigsten Fragen zum Kürbis-Gugelhupf
Welcher Kürbis ist am besten für einen Gugelhupf?
Für einen Kürbis-Gugelhupf eignen sich Hokkaido, Butternuss- oder Muskatkürbis. Der Hokkaido hat den Vorteil, dass Sie ihn nicht schälen müssen. Achten Sie bei jeder Sorte vor allem auf die Konsistenz des Pürees, es sollte nicht zu wässrig in den Teig kommen.
Müssen Sie den Kürbis für den Gugelhupf schälen?
Das kommt ganz auf die Sorte an. Den Hokkaido müssen Sie nicht schälen, seine Schale wird beim Garen weich. Bei einem Butternuss- oder Muskatkürbis greifen Sie vor der Zubereitung lieber zum Sparschäler.
Wie bereiten Sie Kürbispüree zu und wie viel Püree ergibt ein Kürbis?
Backen Sie den Kürbis weich und mixen Sie das Fruchtfleisch glatt. Aus einem Kilo Kürbis zaubern Sie etwa 500 bis 600 Gramm Püree. Die Menge variiert je nach Sorte. Für unser Rezept für den Kürbis-Gugelhupf verwenden Sie 350 Gramm festes Püree. Falls es zu flüssig ist, lassen Sie es einfach kurz abtropfen.
Kann ich anstelle von Kürbispüree auch geriebenen Kürbis verwenden?
Ja, den Kürbis-Gugelhupf können Sie auch mit 350 g geputztem und fein geriebenem Kürbis backen. Die Konsistenz ist dann etwas anders als bei der Variante mit feinem Püree.
Warum ist der Kürbis-Gugelhupf innen feucht?
Meistens liegt es an einem zu flüssigen Kürbispüree oder daran, dass die Mitte noch nicht ganz durchgebacken ist. Backen Sie den Gugelhupf bei 170 bis 180 °C etwa 50 bis 60 Minuten lang. Bevor Sie ihn aus dem Ofen nehmen, testen Sie die dickste Stelle mit einem Holzstäbchen.
Womit können Sie Pumpkin Spice ersetzen?
Verwenden Sie fertiges Lebkuchengewürz oder mischen Sie sich Zimt, Ingwer, Muskatnuss und eine Prise Nelken einfach selbst zusammen. Die Zusammensetzung von Pumpkin spice und Lebkuchengewürz variiert je nach Hersteller.
Wie lange bleibt der Kürbis-Gugelhupf frisch und lässt er sich einfrieren?
Ja, den Kürbis-Gugelhupf können Sie problemlos einfrieren. Bei Zimmertemperatur lagern Sie ihn am besten abgedeckt oder in einer Dose und genießen ihn innerhalb von 3 bis 4 Tagen. Wenn er länger halten soll, stellen Sie ihn in den Kühlschrank oder frieren ihn gut verpackt ein. Am besten schneiden Sie ihn direkt in einzelne Portionen, dann haben Sie immer ein Stück griffbereit.
Kann ich die Butter im Kürbis-Gugelhupf durch Öl ersetzen?
Ja, das geht. In unserem Rezept können Sie 150 g Butter durch etwa 120 ml neutrales Öl ersetzen, zum Beispiel Raps- oder Sonnenblumenöl.





