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Ube: Was ist das und warum liegt violetter Latte im Trend?

Ube: Was ist das und warum liegt violetter Latte im Trend?
Ube ist international schon länger ein Trend und wird auch bei uns immer beliebter. Erfahren Sie mehr über den Ube-Geschmack, den Unterschied zu Taro und violetten Süßkartoffeln und wie Sie aus Ube-Pulver einen Ube Latte zubereiten.
Grundrezept: Ube Latte
Zutaten

Zubereitung

  1. 1.Verrühren Sie das Ube-Pulver zuerst mit zwei Esslöffeln warmem Wasser zu einer glatten Paste. Dadurch entstehen keine Klumpen im Getränk.
  2. 2.Erwärmen Sie die Milch auf ca. 60–65 °C und süßen Sie sie nach Belieben. Sie können Honig, Ahornsirup oder Kondensmilch verwenden.
  3. 3.Gießen Sie die Ube-Paste mit warmer Milch auf und verquirlen Sie die Mischung gründlich. Ein Hand-Milchaufschäumer genügt.
  4. 4.Wenn Sie Ube-Kaffee zubereiten möchten, fügen Sie zum Schluss einen Espresso hinzu.

GRIZLY TIPP: Für einen cremigeren Geschmack probieren Sie Kokos- oder Haferdrink. Für die kalte Variante verrühren Sie Ube-Pulver mit warmem Wasser, fügen Sie kalte Milch hinzu und gießen Sie das Getränk über Eis. Je nach Geschmack können Sie es auch mit gekühltem Espresso ergänzen. 

 

Was ist Ube und woher kommt sie?

Vielleicht sind Ihnen die verschiedenen lila Desserts oder Getränke nicht entgangen, von denen das Internet in letzter Zeit nur so wimmelt. Hinter ihrer markanten Farbe steckt wahrscheinlich in vielen Fällen eben Ube. Es handelt sich um eine Art tropischer Knolle, bekannt als lila Yamswurzel (Dioscorea alata).

Sie stammt aus den tropischen Regionen Asiens, einschließlich der Philippinen, wo sie einen bedeutenden Platz in der traditionellen Küche einnimmt. Obwohl sie manchmal als „Ube-Kartoffel“ bezeichnet wird, handelt es sich nicht um eine Kartoffel. Jam gehört zu einer anderen botanischen Familie.

Ube hat natürlich lilafarbenes Fruchtfleisch, dessen Farbton je nach Sorte variieren kann. Und gerade die markante und etwas unkonventionelle Farbe hat es zu einem Star der Weltgastronomie gemacht. Sie können es sowohl für die Zubereitung von Getränken als auch für süße Speisen verwenden. Auf den Philippinen wird daraus traditionell zum Beispiel das dickflüssige Dessert Ube Halaya zubereitet, aber auch Eis, Kuchen und andere Süßigkeiten.

 

Ube versus Taro versus lila Süßkartoffel: Lernen Sie die Unterschiede kennen

Ube, Taro und die lila Süßkartoffel werden aufgrund ihres ähnlichen Aussehens oft verwechselt. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um drei botanisch unterschiedliche Pflanzen, die sich auch im Geschmack und in der Farbe des Fruchtfleisches unterscheiden.

Ube Taro Lila Süßkartoffel
Es handelt sich um eine Art der Yamswurzel (Dioscorea alata), also eine tropische Knolle. Es handelt sich um die Knolle der Pflanze Colocasia esculenta. Es ist eine Sorte der Batate oder Süßkartoffel (Ipomoea batatas).
Es zeichnet sich durch einen mild-süßen Geschmack mit Vanille-Nuss-Noten aus. Typisch für ihn ist ein milder, leicht süßlicher Geschmack. Es hat kein ausgeprägtes Aroma und schmeckt leicht süßlich.
Besticht durch sein natürlich violettes Fruchtfleisch. Das Fruchtfleisch ist meistens hell, manchmal mit violetten Punkten. Typisch für ihn ist das intensiv violette Fruchtfleisch.

 

Wie schmeckt Ube und warum ist sie lila?

Obwohl ube für ein Lebensmittel eine recht exzentrische Färbung hat, sollten Sie keinen übermäßig süßen oder gar künstlichen Geschmack erwarten. Im Gegenteil, sie wird Sie mit einem mild süßen Geschmack mit einer erdigen Basis und cremigen Konsistenz überraschen. Beim Probieren können Sie auch einen nussigen oder vanilligen Beigeschmack wahrnehmen.

Die Knolle selbst schmeckt jedoch nicht genauso wie das Dessert, das daraus zubereitet wird. Ube wird nämlich oft kombiniert mit Milch, Kokos, Butter, Zucker oder Sahne. Diese Zutaten ergänzen seinen feinen Geschmack und verleihen dem fertigen Dessert, Eis oder süßen Getränk mehr Süße und Cremigkeit.

Und was steckt hinter seiner ungewöhnlichen violetten Farbe? Dafür verantwortlich sind Anthocyane, also natürliche Farbstoffe, die auch in anderen blauen, roten und violetten Pflanzen vorkommen. Der resultierende Farbton von ube kann von Hellviolett bis hin zu tiefem Purpur variieren und hängt von der jeweiligen Sorte ab.

 

Wie man Ube zu Hause verwendet

Es gibt gleich mehrere Möglichkeiten. Es kommt darauf an, worauf Sie gerade Lust haben. Es kann Eis, cheesecake, Pfannkuchen, ube drink, Gugelhupf, muffins oder zum Beispiel das immer beliebtere ube latte sein. Danach müssen Sie nur noch auswählen, in welcher Form Sie ube nach Hause holen.

GRIZLY UBE Pulver

Eignet sich hervorragend für Latte, Smoothies, Breie und Teige, denen es eine außergewöhnliche violette Farbe und einen leicht süßlichen Geschmack verleiht.

Unser UBE Pulver enthält nur getrocknete und gemahlene violette Yamswurzel von den Philippinen. In der Zusammensetzung finden Sie weder zugesetzten Zucker noch Konservierungsstoffe. 

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GRIZLY Cashewcreme UBE

Dieses Geschmackshighlight haben wir direkt bei uns in der Bärenwerkstatt gemischt. Neben 66 % Cashewkernen und Ube finden Sie darin Ruby und weiße Schokolade sowie gefriergetrocknete Himbeeren.

Die Creme eignet sich hervorragend für den morgendlichen Brei, auf Pfannkuchen oder einfach nur so zum Naschen

Ube Creme probieren

Sie können auch auf Ube-Extrakt treffen, also eine konzentrierte flüssige Form, die tropfenweise vor allem Teigen, Cremes und Getränken hinzugefügt wird. Es verleiht dem Ergebnis eine kräftigere Farbe und einen intensiveren Geschmack. Die Zusammensetzung der einzelnen Extrakte kann jedoch variieren, überprüfen Sie daher immer die Angaben auf der Verpackung.

Ube Pulver gut verschlossen an einem trockenen und dunklen Ort lagern, damit es Farbe und Aroma so lange wie möglich behält.

Haben Sie Lust auf einen weiteren Welt-Trend?

Lila kennen Sie schon. Jetzt ist es an der Zeit, auch die grüne zu probieren. Echten japanischen Matcha haben wir mit 70 % Cashewkernen und weißer Schokolade kombiniert zu einer feinen Creme, die Sie in Ihren Porridge geben, auf Pfannkuchen streichen oder direkt vom Löffel probieren können.

Und, bleiben Sie bei Lila, oder geben Sie auch Grün eine Chance?

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FAQ: Häufig gestellte Fragen

Was ist Ube?

Ube ist eine Art violetter Yamswurzel, deren botanischer Name Dioscorea alata lautet. Sie stammt aus den tropischen Regionen Asiens und nimmt vor allem in der philippinischen Küche einen bedeutenden Platz ein.

Ist Ube eine Kartoffel?

Nein, ist es nicht. Ube ist eine Art Yamswurzel, also eine tropische Knolle, die zu einer anderen botanischen Familie gehört als Kartoffeln. Charakteristisch für sie ist das violette Fruchtfleisch und ein mild süßlicher Geschmack.

Was ist der Unterschied zwischen Ube, Taro und der lila Süßkartoffel?

Es handelt sich um völlig unterschiedliche botanische Arten mit anderem Geschmack und anderer Färbung. Ube ist eine lila Yamswurzel, Taro ist die Knolle der Pflanze Colocasia esculenta und die lila Süßkartoffel ist eine Sorte von Süßkartoffeln.

Wie schmeckt Ube?

Ube hat einen mild süßlichen Geschmack. Man kann darin auch Noten von Vanille und Nüssen erkennen. Daher eignet es sich hervorragend für die Zubereitung von Eiscreme, Torten, Brownies oder Keksen.

Wie unterscheiden sich Ube und Matcha?

Während Ube eine lila Yamswurzel mit einem leicht süßlichen Geschmack ist und an sich kein Koffein enthält, ist Matcha gemahlener grüner Tee. Er enthält Koffein und sein Geschmack ist ausgeprägter und leicht herb. Beide Zutaten können Sie jedoch geschmacklich kombinieren.

Ist Ube-Pulver oder Extrakt besser?

Es kommt auf die Art der Verwendung an. Ube Pulver ist universell einsetzbar und eignet sich für Getränke, Breie sowie zum Backen. Das Extrakt ist konzentrierter, wird tropfenweise dosiert und dient vor allem der Intensivierung von Geschmack und Farbe.

Ist Ube gesund?

Ube ist ein Lebensmittel, kein Wunder-Superfood. Seine konkreten Nährwerte hängen von der Form und Art der Verarbeitung ab. Bei Desserts und Getränken spielt auch die Menge an zugesetztem Zucker, Milch oder anderen Zutaten eine Rolle.

 

Autor des Artikels

Martina Minaříková

Seit ich schreiben gelernt habe, mache ich eigentlich nichts anderes mehr. Zuerst habe ich Aufsätze in der Schule geschrieben, dann Seminararbeiten an der Uni und jetzt habe ich eigentlich großes Glück, dass das Schreiben so ein bisschen zu meinem Beruf geworden ist. Ich schreibe über alles, worüber man schreiben kann, aber momentan stecke ich bis über beide Ohren in der Welt der Nüsse, Trockenfrüchte und Nusscremes.

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