Kategorie

Amaretti: Rezept für knusprige italienische Mandelkekse

Amaretti: Rezept für knusprige italienische Mandelkekse
Italienische Amaretti lassen sich ganz einfach aus fünf Zutaten zubereiten. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch das Rezept und zeigen Ihnen, wie Sie perfekt mit Eischnee arbeiten, das passende Mandelmehl wählen und die fertigen Amaretti aufbewahren, damit sie knusprig bleiben.
Grundrezept: Mandel-Amaretti (ca. 30 Stück)
Zutaten

Zubereitung

  1. 1.Bereiten Sie den Ofen und das Backblech vor. Heizen Sie den Ofen auf 180 °C vor und legen Sie das Blech mit Backpapier aus. Sieben Sie den Staubzucker durch, damit keine Klumpen darin bleiben.
  2. 2.Schlagen Sie das Eiweiß mit Zucker auf. Geben Sie das Eiweiß in eine saubere, trockene und absolut fettfreie Schüssel. Beginnen Sie mit dem Schlagen und geben Sie den Zucker nach und nach dazu. Schlagen Sie das Eiweiß zu einem festen, glänzenden Eischnee, der steife Spitzen zieht.
  3. 3.Rühren Sie das Mandelmehl unter. Vermischen Sie es mit Backpulver und Vanille. Heben Sie die Mischung portionsweise vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee. Legen Sie den Mixer beiseite, damit die Masse nicht unnötig an Volumen verliert.
  4. 4.Formen Sie die Kekse. Mit zwei Teelöffeln setzen Sie etwa gleich große Häufchen auf das Backblech. Lassen Sie dazwischen ein paar Zentimeter Platz, da sie beim Backen noch etwas breiter werden.
  5. 5.Backen und abkühlen lassen. Backen Sie die Amaretti etwa 20 Minuten lang. Behalten Sie das Gebäck gegen Ende der Backzeit im Auge, damit es nicht zu dunkel wird. Lassen Sie die Kekse nach dem Herausnehmen kurz auf dem Blech fest werden, bevor Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legen. Bestäuben Sie die Amaretti erst nach dem vollständigen Abkühlen mit etwas Staubzucker.

GRIZLY TIPP: Warme Kekse sind oft noch weich und zerbrechen beim Bewegen leicht. Lassen Sie sie deshalb erst ein wenig abkühlen.

 

Was sind Amaretti und wie unterscheiden sich die knusprige und die weiche Variante

Amaretti sind italienische Kekse, deren Basis meist Mandeln sind, Zucker und Eiweiß. Sie erkennen sie an ihrer runden Form und der rissigen Oberfläche. Dank des Eiweißes ähneln sie Mandelbaisers. Traditionelle Varianten haben einen charakteristischen Bittermandelgeschmack. Unser Rezept mit süßen Mandeln und Vanille schmeckt dagegen deutlich milder.

Hinter dem Namen Amaretti verbergen sich zwei verschiedene Varianten:

  1. 1.Knusprige Amaretti (croccanti): Sie sind durchgebacken, kross und leicht bröselig. Ein bekannter Klassiker sind die Amaretti aus Saronno.
  2. 2.Weiche Amaretti (morbidi) Sie besitzen einen saftigen Kern, der geschmacklich an Marzipan erinnert. Besonders berühmt ist hierfür die Region Sassello.

Beide Varianten basieren auf ähnlichen Grundzutaten, die Rezepturen und die Zubereitung unterscheiden sich jedoch. Unser Rezept ist für knusprige Amaretti gedacht. Die weiche Variante bekommen Sie also nicht einfach dadurch, dass Sie die Backzeit verkürzen.

 

Welches Mandelmehl ist die beste Wahl für Ihre Amaretti?

Für dieses Rezept greifen Sie zu fein gemahlenen blanchierten Mandeln. Mehl aus ungeschälten Mandeln ist dunkler und kann den Keksen eine gröbere Struktur verleihen.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Mandelmehl nicht entfettet ist. Entfettetes Mehl hat völlig andere Backeigenschaften und lässt sich in diesem Rezept nicht eins zu eins austauschen.

Mandelmehl können Sie auch ganz einfach zu Hause zubereiten. Geschälte Mandeln mixen Sie in kurzen Intervallen und rühren Sie die Mischung zwischendurch immer wieder um. Bei zu langem Mixen tritt das Öl aus und statt feinem Mehl entsteht eher ein Mandelmus.

Die Basis für Amaretti? Mandelmehl.

Für Amaretti brauchen Sie nur wenige Zutaten, aber ohne Mandeln geht es einfach nicht. Unser Mandelmehl besteht zu 100 % aus gemahlenen Mandeln und erspart Ihnen die Arbeit mit dem Mixer.

Die erste Ladung zum Kaffee, die zweite für den Besuch, die dritte als kleine Belohnung für unterwegs: Mit der Vorteilspackung haben Sie immer ausreichend Vorrat im Haus.

Für Mandelmehl

 

Sind Amaretti glutenfrei und geht es auch ohne Eier?

In unserem Rezept finden Sie kein Weizenmehl. Mandeln sind von Natur aus glutenfrei. Backen Sie die Amaretti für jemanden mit Zöliakie, prüfen Sie bitte die Kennzeichnung aller Zutaten inklusive Backpulver. Achten Sie auch auf Mehlreste an Geschirr oder auf der Arbeitsfläche.

Für eine Variante ohne Eier probieren Sie Kichererbsenwasser, sogenannte Aquafaba. Ersetzen Sie zwei Eiweiß durch etwa 60 ml der Flüssigkeit. Schlagen Sie diese zu einem festen Schaum auf. Geben Sie nach und nach Zucker hinzu und rühren Sie am Ende vorsichtig das Mandelmehl mit den restlichen Zutaten unter.

GRIZLY TIPP: Das Aufschlagen kann länger dauern als bei herkömmlichem Eiweiß und die Konsistenz der Kekse kann etwas anders ausfallen.

Haben Sie Lust auf weitere glutenfreie Leckereien? Bei Grizly finden Sie alles zum Backen, für Ihr Frühstück oder einfach zum Snacken zwischendurch. Entdecken Sie unser Sortiment an glutenfreien Lebensmitteln.

 

Warum verlaufen Amaretti oder werden nicht knusprig?

Statt runder Kekse liegen nur flache Fladen auf dem Blech? Oder sind die Amaretti nach dem Backen nicht knusprig? Überprüfen Sie ein paar Dinge, die das Ergebnis beeinflussen können:

  • Der Eischnee war nicht fest genug. Schlagen Sie das Eiweiß in einer sauberen und trockenen Schüssel ohne Fett oder Eigelbreste auf. Nach dem Einrühren des Zuckers sollte der Eischnee fest und glänzend sein und die Form behalten.
  • Beim Unterrühren des Mehls ist der Eischnee zusammengefallen. Heben Sie das Mandelmehl vorsichtig mit einem Teigschaber unter. In dieser Phase legen Sie den Mixer schon beiseite.
  • Das Verhältnis der Zutaten hat nicht gestimmt. Wiegen Sie die Zutaten genau ab und halten Sie sich an das Rezept. Weniger Zucker oder eine andere Sorte Mandelmehl verändert die Struktur und beeinflusst, wie der Teig auf dem Backblech verläuft.
  • Jedes Stück ist unterschiedlich groß. Größere Amaretti brauchen mehr Zeit als kleine. Formen Sie daher gleich große Häufchen. Behalten Sie zum Ende der Backzeit die Farbe und den Gargrad im Auge.

Ein paar Risse auf der Oberfläche sind bei Amaretti willkommen. Erwarten Sie also keine perfekt glatten Kekse, denn ihr wahrer Zauber liegt in der knusprigen Kruste.

 

 


 

FAQ: Häufige Fragen zu Amaretti

Wie lagert man Amaretti, damit sie knusprig bleiben?

Lassen Sie die Amaretti erst vollständig abkühlen. Dann gehören sie in eine luftdichte Dose an einen trockenen Ort bei Zimmertemperatur. So gelagert bleiben sie etwa 1 bis 2 Wochen frisch. Bewahren Sie die Kekse getrennt von weichem Gebäck auf, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen und schön knusprig bleiben.

Kann ich im Rezept weniger Zucker verwenden?

Zucker sorgt nicht nur für Süße. Er macht den Eischnee fest und gibt den Keksen Struktur. Halten Sie sich bei diesem Rezept am besten genau an die Mengenangaben. Mit weniger Zucker verlieren die Amaretti sonst leicht ihre Form.

Wozu passen Amaretti am besten?

Sie passen hervorragend zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Zerbröselt verfeinern sie auch Ihren Eisbecher oder Desserts mit Früchten und Creme. Und auf der Weihnachtstafel machen sie sich wunderbar neben den anderen Keksen.

Kann ich Mandelmehl durch Weizenmehl ersetzen?

In diesem Rezept lieber nicht. Mandelmehl bildet die Basis für Geschmack und Struktur der Amaretti. Es verhält sich ganz anders als Weizenmehl. Wenn Sie es eins zu eins ersetzen, erhalten Sie einen völlig anderen Teig und ein anderes Ergebnis.

Woran erkennen Sie, dass die Amaretti fertig gebacken sind?

Die Oberfläche sollte fest und leicht goldbraun sein. Achten Sie darauf, dass die Unterseite nicht anbrennt. Solange die Kekse warm sind, bleiben sie weich. Lassen Sie sie erst ganz abkühlen, bevor Sie die Knusprigkeit prüfen.

Warum schmecken meine Amaretti nicht nach Bittermandel?

Unser Rezept setzt auf süße Mandeln und Vanille. Es schmeckt dadurch milder als klassische italienische Varianten. Wenn Sie ein intensiveres Aroma bevorzugen, geben Sie einfach ein paar Tropfen Mandelaroma in den Teig.

 

Autor des Artikels

Natálie Tomková

Schreiben hat mir schon immer Freude bereitet. Mit der Zeit wurde aus meiner Leidenschaft mein Beruf. Ich liebe es, neue Themen zu entdecken und die passenden Worte zu finden. So entstehen Texte, die sich leicht lesen lassen, inspirieren und Ihnen gleichzeitig wertvolle Tipps geben. Wenn ich gerade nicht schreibe, verbringe ich meine Zeit am liebsten mit einem guten Buch, genieße lange Sommertage am Meer oder sammle neue Erlebnisse.

Gefällt Ihnen dieser Artikel? Erzählen Sie Ihren Bekannten davon!