Zartbitter, Vollmilch, weiße oder Ruby-Schokolade? Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei den Zutaten und beim Kakaoanteil achten sollten. Erfahren Sie, welche Schokolade zum Naschen, Backen, für Glasuren, Schokofondue oder Schokobrunnen geeignet ist.
Woraus wird Schokolade eigentlich gemacht und was steckt alles drin?
Vielleicht haben Sie sich beim Naschen Ihrer Lieblingsschokolade schon mal gefragt, wie sie eigentlich entsteht. Bevor sie auf Ihrem Tisch landet, hat sie einen weiten Weg hinter sich. Die Basis jeder Schokolade sind Kakaobohnen aus den Früchten des Kakaobaums. Aus ihnen entstehen später Kakaomasse und Kakaobutter. Dazu kommen noch Zucker und bei manchen Sorten auch Milchbestandteile.
Kakaomasse entsteht durch das Mahlen von Kakaobohnen. Sie verleiht der Schokolade ihren typischen Geschmack, den Duft und die dunkle Farbe. Kakaobutter ist ein natürliches Fett direkt aus den Kakaobohnen. Sie schmeckt fein und sorgt für die charakteristische Textur der Schokolade.
Wie entsteht Schokolade Schritt für Schritt?
Kakaobohnen stecken in den Früchten des Kakaobaums. Nach der Ernte öffnet man sie und lässt die Bohnen einige Tage fermentieren. Genau diese Fermentation ist entscheidend für den späteren Geschmack und das Aroma der Schokolade. Danach trocknet man die Bohnen, sortiert sie nach Qualität und schickt sie zur weiteren Verarbeitung.
Die Herstellung erfolgt in mehreren Schritten:
1.Das Rösten der Kakaobohnen entfaltet ihren Geschmack und ihr Aroma;
2.Durch Zerkleinern und Mahlen entsteht aus den Bohnen Kakaomasse;
3.Conchieren ist ein langes Rühren, das die Struktur und den Geschmack der Schokoladenmasse verfeinert;
4.Temperieren, also gezieltes Erhitzen und Abkühlen, sorgt für eine glänzende Oberfläche und die ideale Struktur der Kakaobutter;
5.Das Formen verleiht der Schokolade ihre endgültige Form, danach lässt man sie fest werden.
Die wichtigsten Schokoladensorten
Es gibt drei klassische Schokoladensorten: weiße, Vollmilch- und Zartbitterschokolade. Vielleicht haben Sie im Regal schon eine auffällig rosa Tafel entdeckt. Das ist die vierte, moderne Sorte dieser beliebten Leckerei namens Ruby.
Verlassen Sie sich bei der Auswahl nicht nur auf die Farbe oder den Kakaogehalt. Diese Werte verraten zwar, wie intensiv der Geschmack sein wird. Die eigentliche Qualität der Schokolade bestimmen sie allein jedoch nicht.
Der Kakaogehalt gibt den Gesamtanteil an Kakaobestandteilen in der Schokolade an, also zum Beispiel Kakaomasse und Kakaobutter. Ein höherer Prozentsatz bedeutet meistens einen intensiveren und weniger süßen Geschmack. Das allein ist jedoch keine Garantie für höhere Qualität. Es kommt immer auch auf die Qualität der Rohstoffe und die Verarbeitung an.
Wussten Sie schon? Die europäische Gesetzgebung erlaubt es, der Schokolade bis zu 5 % ausgewählte pflanzliche Fette außer Kakaobutter, zum Beispiel Palmfett oder Sheabutter. Der Hersteller muss deren Verwendung in der Zutatenliste und durch einen besonderen Hinweis auf der Verpackung angeben.
Zartbitterschokolade
Der Geschmack von dunkler Schokolade ist intensiv, weniger süß und bekommt mit steigendem Kakaoanteil in der Regel ausgeprägtere Bitternoten. Oft finden Sie Varianten mit 70 %, 80 % oder 85 % Kakao. Ein höherer Anteil bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Ihnen die Schokolade besser schmeckt, es kommt ganz auf Ihre Vorlieben an.
Zartbitterschokolade eignet sich hervorragend zum direkten Naschen, zum Backen von Brownies oder für die Zubereitung von Ganache. Sie ist auch eine ausgezeichnete Wahl für Schokoladenglasuren. Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf den Kakaoanteil, sondern auch auf die Zutaten und die empfohlene Verwendung des jeweiligen Produkts.
In der Regel enthält sie weniger Zucker als Milchvarianten. Das ist einer der Gründe, warum viele sie bevorzugen, wenn sie weniger zugesetzten Zucker essen möchten. Die genaue Menge finden Sie immer in den Nährwertangaben auf der Packung.
🐻 Favorit des Jahres 2025: Unsere beliebteste Schokolade war die Zartbitterschokolade mit 70 % Kakao. Von der 500-Gramm-Packung haben wir dieses Jahr über 40.000 Stück verkauft! Im aktuellen Sortiment finden Sie jetzt Zartbitterschokolade mit 72 % Kakao.
Vollmilchschokolade
Vollmilchschokolade enthält neben Kakaoanteilen auch Milchbestandteile. Sie ist süßer, zarter und cremiger als Zartbitterschokolade. Das Milchfett verleiht ihr die typisch geschmeidige Textur. Sie schmeckt am besten beim direkten Genießen, aber auch für Desserts. Auch aus feiner Vollmilchschokolade zaubern Sie ganz einfach eine Glasur.
Vollmilchschokolade passt hervorragend zu Nüssen. Ihre feine Süße ergänzt den Geschmack von Mandeln, Haselnüssen, Cashewkernen oder Pekannüssen. Das Ergebnis ist ein tolles Zusammenspiel aus cremiger und knackiger Textur. Bieten Sie diese schokoladigen Bären-Leckereien Ihren Gästen an oder genießen Sie sie als kleine Belohnung zwischendurch.
Weiße Schokolade
Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Weiße Schokolade ist zweifellos eine Besonderheit auf dem Schokoladenmarkt. Vielleicht fragen auch Sie sich, woraus sie eigentlich besteht, wenn sie weder den typischen Kakaogeschmack noch die Farbe hat?
Die Antwort ist ganz einfach. Weiße Schokolade enthält keine fettfreie Kakaotrockenmasse, die anderen Sorten die typische braune Farbe verleiht. Sie enthält jedoch Kakaobutter, Milchbestandteile und Zucker. Kakaobutter stammt aus Kakaobohnen, daher hat auch weiße Schokolade ihre Basis im Kakao.
Weiße Schokolade schmeckt meist süß, butterig und fein nach Vanille, wenn Vanille den Geschmack verfeinert. Sie eignet sich zum Naschen. Beliebt ist sie auch für Cheesecakes, zum Verzieren von Desserts oder in Kombination mit gefriergetrockneten Erdbeeren und Himbeeren.
Ruby Schokolade
Ruby Schokolade gibt es noch gar nicht so lange. Die Firma Barry Callebaut hat sie erst 2017 vorgestellt. Sie entsteht aus ausgewählten Kakaobohnen durch ein spezielles Verfahren. So kommen ihre natürliche Farbe und ihr Geschmack perfekt zur Geltung.
Ihr Geschmack erinnert an Waldbeeren, sie ist frisch und angenehm säuerlich. Sie eignet sich perfekt zum Snacken oder jako originelles Geschenk.
Tipp aus der Grizly-Küche: Welche Schokolade empfehlen Sie?
„Ich empfehle ganz klar die Ruby Schokodrops. Lassen Sie sich von der rosa Farbe nicht abschrecken, sie ist nicht künstlich gefärbt. Auch ihr angenehm fruchtiger, leicht säuerlicher Geschmack stammt nicht von zugesetzten Fruchtaromen. Sie eignen sich hervorragend zum Knabbern, aber auch für Desserts, Glasuren oder Pralinen. Wenn Sie mal etwas anderes als klassische Schokolade probieren möchten, ist Ruby definitiv einen Versuch wert.“
Zuzana Krejčiříková, Produktspezialistin bei Grizly
Schokoladensorte
So schmeckt es
Wozu es passt
Zartbitter
Intensiv kakaohaltig und meist weniger süß
Snacks, Brownies, Ganache und Glasuren
Vollmilch
Zart, süßer und cremig
Snacken, Desserts und Kombinationen mit Nüssen
Weiß
Süß, buttrig und cremig
Cheesecakes, Toppings und Kombinationen mit Obst
Ruby
Fruchtig, frisch und leicht säuerlich
Naschereien, Desserts, Glasuren und Pralinen
Schokolade nicht nur als Tafel: Formen und ihre Verwendung
Wer gerne backt oder kreativ ist, weiß: Schokolade kommt nicht nur in Form von Tafeln zum Einsatz. In der Praxis finden Sie verschiedene Varianten, die sich in ihrer Zusammensetzung, Verarbeitung und Verwendung unterscheiden. Mit der richtigen Schokolade gelingen Ihr Gebäck, Ihre Gerichte und Desserts perfekt.
Schokodrops
Schokodrops sind kleine Schokoladenstücke, die Sie leicht dosieren und schmelzen. Der Unterschied zur klassischen Tafelschokolade liegt in der Form. Die Drops müssen Sie vor der Verwendung weder brechen noch schneiden.
Sie eignen sich ideal für Cookies, Muffins, Banana Bread und weiteres Gebäck. Ihr Pluspunkt ist die gleichmäßige Verteilung im Teig. Nutzen Sie die Drops auch für Bowls, Desserts, Glasuren oder einfach pur zum Snacken.
Wie wäre es mit Schokodrops, die mit Dattelpulver gesüßt sind? Die Zartbitter-Variante erhält ihre Süße ausschließlich aus Dattelpulver und kommt ganz ohne raffinierten Zucker aus. Sie finden bei uns auch eine Kakao- und eine weiße Variante. Alle drei sind vegan und in Bio-Qualität. Dank der Mini-Größe eignen sie sich hervorragend zum Verzieren von Desserts oder für Ihr morgendliches Porridge. Sie lassen sich aber auch leicht für Cremes oder Glasuren schmelzen, zum Beispiel mit etwas Kokosöl.
Schokolade für Schokobrunnen und Fondue
Für Schokoladenbrunnen und Fondue eignet sich am besten Schokolade mit einem höheren Anteil an Kakaobutter. Diese sorgt dafür, dass die geschmolzene Schokolade optimal fließt.
Herkömmliche Tafelschokolade kann für den Brunnen zu dickflüssig sein. Halten Sie sich daher an die Empfehlungen des Herstellers zur passenden Schokolade und zum richtigen Verdünnen.
Diese Kennzeichnung bedeutet, dass sie in Belgien hergestellt wurde. Die Kakaobohnen stammen jedoch aus anderen Ländern. Unsere Vollmilchschokolade Arriba wird zum Beispiel in Belgien aus ecuadorianischem Kakao der Sorte Nacional produziert.
Klassische Schokodrops sind ideal für das tägliche Backen. Die belgischen Drops aus unserem Sortiment haben meist einen intensiveren und komplexeren Geschmack. Greifen Sie zu ihnen bei Pralinen, Cremes oder Glasuren, in denen die Schokolade richtig zur Geltung kommen soll.
Worauf legen wir bei Grizly bei der Auswahl unserer Lieferanten besonderen Wert? „Bei unseren Schokoladen achten wir vor allem auf die Qualität der Rohstoffe und wählen ausschließlich geprüfte europäische Hersteller aus. Für einen Großteil unseres Sortiments nutzen wir hochwertige belgische Schokolade vom Hersteller Barry Callebaut. Außerdem arbeiten wir mit ausgewählten italienischen und tschechischen Herstellern zusammen, wie zum Beispiel Carla.“
Tomáš Šebestík, Einkaufsleiter für Rohstoffe bei Grizly
Schoko- und Nusscremes
Mögen Sie Schokolade am liebsten direkt vom Löffel? Schoko- und Nusscremes mit Kakao oder Schokolade passen perfekt auf Gebäck, Pancakes oder in Bowls und Desserts.
Achten Sie bei der Auswahl auf den Anteil an Nüssen, Kakao und Zucker. Das verrät Ihnen, ob die nussige Note oder die schokoladige Süße im Vordergrund steht.
Meiden Sie bestimmte Inhaltsstoffe? Achten Sie bei der Auswahl von Schokolade auf die Zutatenliste und die Kennzeichnung des jeweiligen Produkts. Der Name oder die Sorte allein verraten Ihnen oft nicht alles.
Glutenfreie Schokolade: Die Grundzutaten von Schokolade enthalten von Natur aus kein Gluten. Achten Sie jedoch auf Zusätze wie Kekse, Waffeln oder Füllungen sowie auf Hinweise zu einer möglichen Kontamination während der Herstellung. Für eine glutenfreie Ernährung wählen Sie am besten Produkte, die direkt als glutenfrei gekennzeichnet sind.
Laktosefreie Schokolade: Zartbitterschokolade kommt oft ganz ohne Milch aus, das gilt aber nicht automatisch für jedes Produkt. Entscheidend sind immer die Inhaltsstoffe und die Kennzeichnung auf der Verpackung.
Vegane Schokolade: Wählen Sie Produkte ohne tierische Inhaltsstoffe wie Milch oder Milchfett. Neben Zartbitterschokolade können Sie auch pflanzliche Alternativen zu Kakao- und weißen Drops probieren. Kosten Sie zum Beispiel unsere mit Dattelpulver gesüßten Mini-Schokodrops.
Wenn Sie Lust auf mehr als nur Schokolade haben
Schokolade harmoniert wunderbar mit Nüssen, Früchten oder etwas Salzigem. Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf das, was sich unter der Schokoladenschicht versteckt.
🌰 Nüsse in Schokolade Lieben Sie die Kombination aus zarter Schokolade und knackigen Nüssen? Wählen Sie nach Ihren Lieblingsnüssen und der Schokoladensorte. Vollmilch überzeugt mit mildem und süßem Geschmack. Zartbitter setzt auf kräftige Kakaonoten und weiße Schokolade punktet mit cremiger Süße. Greifen Sie heute zu Mandeln, Cashews oder Haselnüssen?
🍓Früchte in Schokolade Für einen fruchtigen Kontrast greifen Sie zu Früchten in Schokolade. Die feine Süße von weißer oder Vollmilchschokolade ergänzt perfekt die säuerlichen Fruchtnoten. Dunkle Schokolade sorgt für einen kräftigen Kakaogeschmack. Es kommt auch auf die Verarbeitung an. Getrocknete Früchte sind angenehm soft, Lyo-Früchte knuspern herrlich.
Wie Sie Schokolade richtig lagern und warum sie manchmal weiß anläuft
Die richtige Lagerung von Schokolade hat entscheidenden Einfluss auf ihren Geschmack, ihr Aroma und ihre Textur. Schokolade reagiert empfindlich auf Temperatur, Feuchtigkeit und fremde Gerüche. Bei unpassenden Bedingungen verändert sie ihr Aussehen. Meistens bildet sich ein weißer Belag auf der Oberfläche. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Schokolade verdorben ist.
💡 Wo lagern Sie die Schokolade am besten?
Lagern Sie Schokolade an einem trockenen, kühleren und dunklen Ort in einer gut verschlossenen Verpackung. Nach dem Öffnen können Sie sie in eine verschließbare Dose umfüllen. Vermeiden Sie direktes Sonnenlicht, die Nähe von Heizungen und Temperaturschwankungen. Vorrang haben immer die Empfehlungen auf der Verpackung des jeweiligen Produkts.
Der Kühlschrank ist wegen der Feuchtigkeit und fremder Gerüche für die normale Lagerung nicht ideal. Falls Sie ihn an heißen Tagen doch nutzen, verschließen Sie die Schokolade gut. Lassen Sie sie nach dem Herausnehmen erst Zimmertemperatur annehmen, bevor Sie die Packung öffnen.
💡 Was bedeutet der weiße Belag?
Ein weißer Belag auf der Schokolade kann zwei Hauptursachen haben.
1.Fettreif entsteht durch Veränderungen in der Fettstruktur, zum Beispiel bei Temperaturschwankungen. Das Fett tritt an die Oberfläche und bildet dort weißliche Flecken.
2.Zuckerreif entsteht durch Kontakt mit Feuchtigkeit. Der Zucker löst sich an der Oberfläche auf und bildet nach dem Trocknen wieder Kristalle. Die Oberfläche kann sich dadurch etwas rauer anfühlen.
Der Fettreif ist vor allem eine Veränderung von Aussehen und Textur. Wenn die Schokolade jedoch ungewöhnlich riecht oder Anzeichen von Schimmel zeigt, essen Sie sie bitte nicht mehr.
So schmelzen Sie Schokolade richtig
Eine sichere Methode zum Schmelzen von Schokolade ist das Wasserbad, bei dem sie sich langsam und gleichmäßig erwärmt. Das Vorgehen ist ganz einfach. Geben Sie wenig Wasser in einen Topf, bringen Sie es zum leichten Köcheln und reduzieren Sie die Hitze. Stellen Sie eine hitzebeständige Schüssel mit Schokoladenstücken oder Drops auf den Topf. Der Boden darf das Wasser nicht berühren. Rühren Sie die Schokolade dabei immer wieder mit einem Spatel um. Passen Sie gut auf, dass kein Wasser hineingelangt.
Eine Alternative ist die Mikrowelle. Erhitzen Sie die Schokolade bei niedriger Leistung in kurzen Intervallen von 15 bis 20 Sekunden. Rühren Sie sie zwischendurch immer wieder um. Sobald nur noch wenige Stückchen übrig sind, beenden Sie das Erhitzen und rühren Sie den Rest in der Restwärme glatt.
Welche Methode Sie auch wählen, überhitzen Sie die Schokolade nicht. Milch- und weiße Schokolade reagieren besonders empfindlich, gehen Sie also behutsam vor. Wenn der Hersteller eine Temperatur für die Verarbeitung empfiehlt, halten Sie sich am besten daran.
Woran erkennen Sie hochwertige Schokolade?
Die Wahl einer hochwertigen Schokolade ist nicht nur eine Frage der Marke. Achten Sie vor allem auf die Zusammensetzung, den Kakaoanteil und die Herkunft der Rohstoffe. Wenn Sie sich fragen, welche Schokolade die beste ist, kommt es ganz auf Ihre Erwartungen an. Suchen Sie einen intensiven Geschmack, eine sanfte Süße oder die ideale Sorte zum Backen?
💡 Worauf sollten Sie bei den Inhaltsstoffen achten?
Die Zutaten stehen in absteigender Reihenfolge nach ihrer Menge. An der Reihenfolge erkennen Sie sofort, ob in der Schokolade Kakaobestandteile oder Zucker überwiegt. Bei Zartbitterschokolade mit intensivem Kakaogeschmack steht die Kakaomasse meist an erster Stelle.
Achten Sie auch auf die Art der verwendeten Fette. Kakaobutter ist ein natürlicher Bestandteil von Schokolade. Sie sorgt für die richtige Konsistenz und lässt sie angenehm im Mund schmelzen. Unser Produktteam bevorzugt eine einfache und verständliche Zusammensetzung ohne unnötige Zusatzstoffe und Ersatzmittel.
Ein üblicher Bestandteil ist auch Lecithin, das als Emulgator dient. Seine Anwesenheit allein ist kein Zeichen für schlechte Qualität. Bei Schokoladen mit Geschmack finden Sie manchmal Aromen. Schauen Sie sich deshalb genau an, was dem Produkt den Geschmack verleiht.
💡Mehr Kakao bedeutet nicht automatisch eine höhere Qualität
Auch wenn es verlockend ist, zur Schokolade mit dem höchsten Kakaogehalt zu greifen, muss das nicht für jeden die beste Wahl sein. Ein höherer Prozentsatz bedeutet meist einen intensiveren und weniger süßen Geschmack, die Qualität hängt jedoch auch von den Zutaten und deren Verarbeitung ab. Wählen Sie daher danach aus, was Ihnen schmeckt und wofür Sie die Schokolade verwenden möchten.
💡Woher der Kakao kommt
Bei der Auswahl können Sie auch auf die Herkunft des Kakaos achten. Ähnlich wie beim Kaffee verrät sie Ihnen, welche Aromen Sie in der Schokolade erwarten können. Das Herstellungsland der Schokolade muss dabei nicht das Ursprungsland der Kakaobohnen sein.
In unserem Sortiment finden Sie zum Beispiel Schokoladen aus südamerikanischem Fino de Aroma Kakao oder aus Kakao, der aus Peru stammt. Wenn Sie gerne neue Geschmäcker entdecken, hilft Ihnen die Herkunft der Rohstoffe bei der Auswahl.
Premium-Schokolade im kleinen Körbchen 🍫
Möchten Sie erstklassige Schokolade direkt mit dem gewissen Extra probieren? GRIZLY Choco Cups vereinen Schokolade aus Fino de Aroma Kakaobohnen mit einer zarten Cremefüllung. Dieser Kakao überzeugt durch sein reiches Geschmacksprofil mit fruchtigen, blumigen und nussigen Noten.
In diesem Mix probieren Sie Zartbitterschokolade mit Pistazienfüllung, Vollmilchschokolade mit Mango und Karamellschokolade mit Haselnusscreme. Welcher Cup verschwindet wohl als Erstes?
Suchen Sie Schokolade zum Knabbern, für Ihr Lieblingsdessert oder als süßes Geschenk. Die Zutatenliste und die Art der Verwendung helfen Ihnen bei der Auswahl. Jetzt wartet die schönste Aufgabe auf Sie: Finden Sie Ihren persönlichen Schokoladen-Favoriten. Welcher darf es sein?
Bedeutet ein höherer Kakaoanteil automatisch eine hochwertigere Schokolade?
Ein höherer Kakaoanteil sorgt meist für einen intensiveren und weniger süßen Geschmack. Das allein garantiert jedoch keine bessere Qualität. Es kommt vor allem auf die Rohstoffe und deren sorgfältige Verarbeitung an.
Woraus besteht weiße Schokolade?
Weiße Schokolade besteht aus Kakaobutter, Zucker und Milchbestandteilen. Im Gegensatz zu dunkler oder Vollmilchschokolade fehlt ihr die fettfreie Kakaotrockenmasse. Genau dieser Bestandteil gibt der Schokolade ihre dunkle Farbe und das typische Kakaoaroma.
Welche Schokolade eignet sich am besten für den Schokoladenbrunnen?
Wählen Sie Schokolade, die speziell für Schokofontänen geeignet ist. Nach dem Schmelzen muss sie flüssig genug sein. Achten Sie auf den Gehalt an Kakaobutter und die Tipps des Herstellers. Richten Sie sich nach diesen Hinweisen, falls Sie die Schokolade verdünnen möchten.
Welche Schokolade eignet sich am besten zum Backen von Cookies?
Sie können Schokoladendrops oder gehackte Tafelschokolade verwenden. Damit die Stücke beim Backen ihre Form behalten, wählen Sie am besten backfeste Drops. Klassische Schokolade schmilzt im Teig nämlich leichter.
Was ist eigentlich Kuvertüre?
Kuvertüre ist Schokolade mit einem höheren Anteil an Kakaobutter. Sie ist perfekt für die Weiterverarbeitung in der Backstube, zum Beispiel für Pralinen oder zum Überziehen.
Warum bildet sich auf Schokolade ein weißer Belag?
Die Ursache kann Fettreif durch Temperaturschwankungen oder Zuckerreif durch Feuchtigkeit sein. Ein weißer Belag bedeutet nicht gleich, dass die Schokolade schlecht ist. Er verändert lediglich ihr Aussehen oder die Textur.
Warum ist manche Schokolade teurer?
Den Preis bestimmen die Auswahl der Kakaobohnen, die Zutaten und die Art der Verarbeitung. Bei manchen Schokoladen zahlen Sie für Kakao aus einer bestimmten Region oder Sorte. Das sorgt für das besondere Aroma. Ein hoher Preis allein garantiert jedoch nicht, dass Ihnen die Schokolade am Ende auch besser schmeckt.
Autoren des Artikels
Lukáš Pancurák
Ich liebe Reisen, gutes Essen und die Zeit mit tollen Menschen. Seit vielen Jahren bin ich als Journalist und Copywriter unterwegs. Wenn ich gerade keine neuen Orte entdecke, schreibe ich wahrscheinlich an neuen Texten oder erstelle Content. Ich erweitere gerne meinen Horizont in den unterschiedlichsten Bereichen. Das Leben bedeutet für mich lebenslanges Lernen.
Natálie Tomková
Schreiben hat mich schon immer begeistert. Mit der Zeit wurde aus meiner Leidenschaft mein Beruf. Ich entdecke gerne neue Themen und suche nach den richtigen Worten. So entstehen Artikel, die sich gut lesen lassen, inspirieren und Ihnen weiterhelfen. Neben dem Schreiben liebe ich gute Bücher, lange Sommertage am Meer und vor allem neue Erlebnisse.
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