Zubereitung
- 1.Geben Sie die Flocken in einen Topf, fügen Sie Milch und eine Prise Salz hinzu. Bringen Sie die Mischung unter Rühren zum Kochen und reduzieren Sie die Hitze.
- 2.Köcheln Sie die Mischung bei schwacher Hitze etwa 3 bis 5 Minuten, bis die Flocken weich sind. Rühren Sie regelmäßig um. Bei Bedarf geben Sie einfach noch einen Schuss Milch dazu.
- 3.Entkernen Sie in der Zwischenzeit den Apfel und schneiden Sie ihn in feine Scheiben. Dünsten Sie diese in einem kleinen Topf mit einem Esslöffel Wasser und der Hälfte des Zimts, bis sie weich sind. Falls das Wasser verdampft, gießen Sie einfach ein wenig nach.
- 4.Nehmen Sie den Brei vom Herd und rühren Sie den restlichen Zimt unter. Lassen Sie ihn etwa 2 Minuten ziehen und süßen Sie nach Belieben nach.
- 5.Verteilen Sie alles auf zwei Schüsseln, geben Sie gedünstete Äpfel dazu und bestreuen Sie die Portion mit Nüssen. Gefriergetrocknete Himbeeren oder ein Löffel Mandelmus passen ebenfalls hervorragend dazu.
GRIZLY TIPP: Eine Prise Salz hebt den Geschmack von Äpfeln und Zimt hervor. Rösten Sie die Nüsse vor dem Servieren kurz fettfrei in der Pfanne an. So duften sie intensiver und ihr Aroma kommt im Porridge besser zur Geltung.
Welche Haferflocken sind die richtige Wahl?
Die Wahl der Flocken entscheidet über die Konsistenz. Zarte Haferflocken verkochen schneller. So erhalten Sie einen besonders cremigen Brei. Kernige Flocken behalten mehr Biss. Instant-Flocken sind die schnellste Wahl. Es reicht meistens aus, sie laut Packungsanweisung mit heißer Flüssigkeit zu übergießen.
Wenn Sie auf Gluten verzichten, greifen Sie einfach zu glutenfreien Haferflocken. Achten Sie beim Kauf auf die Kennzeichnung „glutenfrei“. Herkömmliche Haferflocken kommen bei der Verarbeitung oft mit glutenhaltigem Getreide in Berührung.
Wie ist das ideale Verhältnis von Flocken und Flüssigkeit?
Bei der Zubereitung hilft Ihnen eine einfache Faustregel: Auf 100 g Flocken kommen etwa 200 ml Flüssigkeit für festen Porridge oder 300 ml für eine cremigere Variante. In unserem Rezept setzen wir auf 300 ml Milch oder einen Pflanzendrink. Die Art der Flocken und die Kochzeit bestimmen am Ende die Konsistenz.
Für einen cremigeren Porridge hilft regelmäßiges Rühren während des Kochens. Lassen Sie ihn nach dem Kochen etwa 2 Minuten ruhen. Die Flocken nehmen die restliche Flüssigkeit auf und das Ganze dickt noch etwas nach. Verfeinern können Sie ihn zum Beispiel mit einem Löffel klassischer Butter oder Nussmus.
Ist der Brei zu fest, geben Sie einfach einen Schuss Milch dazu. Falls er zu flüssig ist, lassen Sie ihn unter Rühren noch kurz köcheln. Nach dem Abkühlen dickt der Brei nach, geben Sie deshalb auch beim Aufwärmen wieder etwas Flüssigkeit hinzu.
Gerieben, gedünstet oder karamellisiert?
Wie Sie den Apfel zubereiten, verändert den Geschmack Ihres Porridges entscheidend. Entscheiden Sie selbst, ob Sie Lust auf frische Früchte haben oder den Geschmack von Apfelstrudel bevorzugen.
- Geraspelt: Rühren Sie den rohen Apfel erst ganz zum Schluss unter den Porridge. So bleibt er frisch und die Zubereitung geht am schnellsten.
- Gedünstet: Schneiden Sie den Apfel in Scheiben oder kleine Stücke. Dünsten Sie ihn kurz mit etwas Wasser und Zimt an. Diese Zubereitung nutzen wir im Grundrezept.
- Karamellisiert: Braten Sie die Apfelstücke in etwas Butter oder Kokosöl an und geben Sie nach Geschmack einen Teelöffel Sirup hinzu.
Für ein süßeres Porridge eignen sich zum Beispiel Gala oder Golden Delicious, damit brauchen Sie meist weniger Süße. Granny Smith sorgt für einen kräftigeren säuerlichen Kontrast. Wählen Sie beim Anbraten eher festere Äpfel, die ihre Form besser behalten.
💡Welchen Zimt sollten Sie verwenden?
Für Ihr Porridge können Sie sowohl Ceylon-Zimt als auch Cassia verwenden. Ceylon-Zimt schmeckt feiner und lässt die Äpfel richtig gut zur Geltung kommen. Cassia ist intensiver und würziger, deshalb reicht schon eine kleinere Menge. Die Menge passen Sie einfach Ihrem Geschmack an.
Weitere Varianten für Porridge mit Äpfeln
Haben Sie Lust auf Porridge, aber mal ganz anders? Sie müssen nicht lange überlegen, welche Zutaten am besten zusammenpassen. Probieren Sie eine dieser Varianten: mit Pflanzendrink, Protein oder frisch aus dem Ofen.
Vegane Version
Die vegane Variante bereiten Sie ganz einfach zu. Ersetzen Sie klassische Milch durch einen Pflanzendrink, zum Beispiel Hafermilch. Lassen Sie auch den Honig weg. Stattdessen greifen Sie zu Ahornsirup oder Dattelsirup.
Ohne Zuckerzusatz
Wenn Sie keinen Zucker oder Sirup möchten, greifen Sie zu einer süßeren Apfelsorte, zum Beispiel Gala oder Golden Delicious. Nach Belieben können Sie auch ein paar geschnittene Datteln hinzufügen. Apfel und Datteln verleihen dem Porridge eine natürliche Süße.
Protein-Variante
Wenn Sie Proteinpulver in den Brei geben möchten, rühren Sie es erst nach dem Kochen unter. Bei starker Hitze bilden sich sonst Klumpen und die Konsistenz verändert sich. Geben Sie nach Bedarf einfach noch etwas Milch oder einen Pflanzendrink dazu.
Gebackener Haferbrei mit Äpfeln
Für eine festere Konsistenz oder wenn Sie gleich mehrere Portionen auf einmal vorbereiten möchten, probieren Sie gebackenen Haferbrei mit Äpfeln.
Mischen Sie die Flocken mit Milch, Eiern, Äpfeln sowie Zimt und backen Sie alles in einer Auflaufform. Nach dem Abkühlen lässt sich der Haferbrei ganz einfach in Portionen teilen.
Overnight Oats
Sie können Ihr Porridge auch schon am Abend zubereiten, damit es morgens im Kühlschrank für Sie bereitsteht. Die genaue Anleitung finden Sie in unserem Rezept für Overnight Oats.
Wenn Sie keine Zeit zum Kochen haben
Wenn Sie Ihren Porridge mit Apfel und Zimt in wenigen Minuten fertig haben wollen, greifen Sie zu unserem Porridge mit Apfel und Zimt. Die glutenfreie Mischung enthält Pekannüsse mit Zimt, getrocknete Äpfel und Dattelpulver. Der Geschmack erinnert an Apfelstrudel.
Gießen Sie eine Packung einfach mit heißem Wasser auf und lassen Sie sie 3 Minuten ziehen. So bereiten Sie sich ein duftendes Frühstück zu Hause oder im Büro zu.
Zauberhaftes Weihnachtsfrühstück: Porridge und Kakao mit Schneemann
Selbst ein ganz normales Frühstück kann sich in der Weihnachtszeit in ein kleines festliches Erlebnis verwandeln. Ein Porridge mit Äpfeln und Zimt passt mit seinem Duft und Geschmack einfach perfekt in die festliche Zeit.
Mit nur wenigen Handgriffen bereiten Sie ein verspieltes Weihnachtsfrühstück zu, das nicht nur Kinder begeistert. Garnieren Sie Ihren Porridge mit gefriergetrockneten Himbeeren sowie gehackten Mandeln und servieren Sie dazu eine Tasse heißen Kakao mit einem Marshmallow-Schneemann.
Wie Sie einen Schneemann aus Marshmallows zaubern
Für einen Schneemann brauchen Sie drei Marshmallows, eine Salzstange und einen Lebensmittelstift.
- 1. Bereiten Sie den Kakao nach Ihrem Lieblingsrezept zu oder rühren Sie einfach Kakaopulver in heiße Milch ein. Gießen Sie den Kakao in eine breitere Tasse, damit der Schneemann auf der Oberfläche genug Platz hat.
- 2. Bauen Sie den Körper des Schneemanns. Legen Sie drei Marshmallows als Kopf, Bauch und Unterkörper untereinander auf einen Teller. Die einzelnen Teile verbinden Sie mit kurzen Stücken einer Salzstange.
- 3. Bringen Sie die Arme an. Formen Sie aus weiteren Salzstangenstücken die Arme und stecken Sie diese in das mittlere Marshmallow.
- 4. Malen Sie das Gesicht fertig. Mit einem Lebensmittelstift zeichnen Sie Augen, Nase, ein Lächeln und Knöpfe auf.
- 5. Setzen Sie den Schneemann auf den Kakao. Legen Sie den fertigen Schneemann vorsichtig auf die Oberfläche und servieren Sie ihn sofort. Wenn der Schneemann lange genug Arme hat, legen Sie ihn direkt auf den Tassenrand.
Apfel und Zimt auch zum Knuspern
Mögen Sie die Kombination aus Apfel und Zimt auch außerhalb der Frühstücksschüssel? GRIZLY Knusprige Schokohappen Apfel und Zimt vereinen sie mit weißer Schokolade, Rosinen und knusprigen Keksstückchen.
Gönnen Sie sich diese zum Kakao oder zerbrechen Sie ein paar Stücke kurz vor dem Servieren über Ihren Porridge.
FAQ: Häufig gestellte Fragen und Antworten
Welche Flocken eignen sich am besten für Ihren Porridge?
Für einen feinen, cremigen Porridge eignen sich zarte Haferflocken. Meistens reichen 3 bis 5 Minuten Kochzeit aus. Kernige Flocken behalten mehr Struktur und benötigen etwa 8 bis 10 Minuten. Instant-Flocken übergießen Sie einfach mit heißer Flüssigkeit und lassen sie kurz quellen.
Wie viel Milch gehört in Ihren Porridge?
Verwenden Sie pro 100 g Flocken etwa 250 bis 300 ml Milch oder einen Pflanzendrink. Die Menge passen Sie einfach an die Art der Flocken und die gewünschte Konsistenz an. Starten Sie am besten mit etwas weniger Flüssigkeit und geben Sie nach Bedarf mehr dazu. Sobald Sie den Brei vom Herd nehmen, dickt er noch etwas nach.
Wie bereiten Sie Ihren Porridge so richtig cremig zu?
Rühren Sie den Brei beim Kochen regelmäßig um. Lassen Sie ihn danach etwa zwei Minuten ruhen. Ein Löffel Butter oder Nussmus macht die Konsistenz noch cremiger. Falls der Brei zu fest wird, rühren Sie einfach ein wenig Milch unter.
Sollten Sie den Apfel lieber roh oder gedünstet hinzufügen?
Ganz nach Ihrem Geschmack. Ein frisch geriebener Apfel am Ende untergerührt bringt Frische in Ihren Porridge. Gedünstete Äpfel mit Zimt schmecken herrlich nach Apfelstrudel. Gebratene Stückchen sind dagegen noch intensiver. Süße Sorten wie Gala oder Golden Delicious machen weiteres Süßen fast überflüssig.
Können Sie den Haferbrei schon im Voraus zubereiten und wie lange hält er sich frisch?
Ja, lassen Sie den gekochten Brei abkühlen und bewahren Sie ihn in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Verbrauchen Sie ihn innerhalb von 2 bis 3 Tagen. Geben Sie beim Aufwärmen etwas Milch oder einen Pflanzendrink hinzu und rühren Sie alles gut um, da der Brei beim Lagern fester wird. Für die Zubereitung ohne Kochen probieren Sie auch Overnight Oats.
Kann man gebackenes Oatmeal einfrieren?
Ja, teilen Sie den abgekühlten Baked Oatmeal in Portionen auf und frieren Sie ihn in luftdichten Behältern ein. Lassen Sie ihn im Kühlschrank auftauen und erwärmen Sie ihn kurz. Nach Belieben können Sie frische Äpfel, Nüsse oder Zimt hinzufügen.



